Ausflug nach Köln
Auf den Spuren von Adolph Kolping
„Köln ist meine Stadt!“, sagte Adolph Kolping einmal. Hier hat er als Geselle gearbeitet, sein Abitur gemacht, das Priesterseminar besucht, seine Priesterweihe empfangen und als „Generalpräses“ gewirkt. Hier hat er gelebt, gelernt, gekämpft und geglaubt.
An neun Stationen in der Altstadt haben wir die Spuren seines mutigen Lebens zu entdeckt - mit Tagebucheinträgen, alten Karten und Stadtansichten. Auf unserer Zeitreise sahen wir Köln durch Adolph Kolpings Augen und fügten dem bekannten Bild ein paar neue Nuancen hinzu.
Neben den herausragenden Stationen wie dem Dom und der Minoritenkirche interessierten uns auch die weniger bekannten Wegmarken Kolpings aus seiner Zeit als Schuhmachergeselle und Schüler des Gymnasiums. Historische Fakten und spannende Zitate aus Kolpings Schriften gaben uns einen Einblick, was ihn bewegt hat und wie es ihm gelang, den Grundstein für unser heutiges Kolpingwerk zu legen.

Die Teilnehmer vor dem Kolpingdenkmal an der Minoritenkirche.
Zusammen mit der Kolpingsfamilie Erle waren wir am 24. Juli 2025 in Köln. Um 11:30 Uhr trafen wir an der Minoritenkirche ein, in der wir zunächst eine halbstündige Andacht mit unserem Präses Pater Johnsun hielten.

Präses Pater Johnsun, Werner Nagel
Auf einem geführten Rundgang folgten wir den historischen Spuren Adolph Kolpings und erhielten detaillierte Informationen über sein Leben und Wirken. In der Minoritenkirche befindet sich sein Grab. Weiter in die Kirche St. Ursula, zum Marzellengymnasium, zum Kolumba, zur Kirche Sankt Maria in der Kupfergasse, am Gesellenhospiz in der Breiten Straße vorbei zur Mariensäule. Der Rundgang endete gegen 14 Uhr am Dom. Um 16 Uhr begann eine informative Führung durch das historische Rathaus, an dessen Fassade sich seit 1987 eine Statue Adolph Kolpings befindet. Einen gemütlichen Abschluss des Tages gab es im Brauhaus Sion, bevor es mit dem Bus wieder Richtung Heimat ging.
Die Reise wurde durch das Team mit Mia Pass, Klaus Grömping, Thomas Tasse und Manfred Telöken perfekt vorbereitet, so dass neben der Bildung auch die Erkundung der Stadt und das leibliche Wohl nicht zu kurz kamen.
